Timo Scholz-Fritsch

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Arthrose beim Hund: 8 vielversprechende Hausmittel, die deinem Hund helfen könnten

Timo Scholz-Fritsch

Fällt es deinem pelzigen Freund schwer, morgens aufzustehen, oder hinkt er beim Spaziergang hinterher? Arthrose bei Hunden kann eine echte Qual sein – im wahrsten Sinne des Wortes! Aber keine Sorge, es gibt viele Hausmittel, die helfen, die Beschwerden deines Hundes zu lindern und ihn wieder verspielt werden zu lassen. Stell dir vor, dein Hund bewegt sich wie eine gut geölte Maschine, ohne das Knarren und Stöhnen steifer Gelenke. Klingt toll, oder?

In diesem Blogbeitrag stellen wir dir einige einfache, aber wirksame Hausmittel gegen Arthrose bei Hunden vor. Von der Umstellung der Ernährung bis hin zu gemütlichen Anpassungen im Haushalt findest du hier praktische Tipps, die viel bewirken können. Bist du bereit, deinem Hund das Wohlbefinden zu geben, das er verdient? Dann lass uns loslegen!

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein gesundes Gewicht reduziert Gelenkbelastungen und Entzündungen.
  • Achte auf eine ausgewogene Ernährung und leichte Übungen für deinen Hund.
  • Schaffe eine gemütliche, rutschfeste Umgebung mit orthopädischen Betten, Rampen und erhöhten Futternäpfen.
  • Nahrungsergänzungsmittel wie Glucosamin, Chondroitin, Fischöl und MSM können die Gelenkgesundheit verbessern.
  • Wärme- oder Kältetherapie kann bei schmerzhaften, steifen oder entzündeten Gelenken Linderung verschaffen.
  • Halte deinen Hund mit sanften Übungen und abwechslungsreichen Aktivitäten aktiv und geistig angeregt.

Symptome von Arthritis bei Hunden

Wenn du bemerkst, dass dein Hund nicht mehr so agil ist wie früher und Schmerzen beim Laufen oder Springen zeigt, könntest du dich fragen, ob er möglicherweise an Arthritis leidet. Arthritis ist eine häufige Erkrankung bei älteren Hunden, die ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Doch woran erkennst du, ob dein Vierbeiner tatsächlich von dieser schmerzhaften Gelenkentzündung betroffen ist? In den folgenden Abschnitten erfährst du mehr über die typischen Anzeichen, die auf Arthritis bei Hunden hindeuten können.

Mobilitätsprobleme

Arthrose kann die Mobilität deines Hundes erheblich beeinträchtigen, was zu spürbaren Veränderungen in der Bewegung und im Verhalten führt. Du kannst Steifheit beobachten, besonders nach dem Ruhen, und Schwierigkeiten beim Aufstehen aus einer liegenden Position. Hinken oder Lahmheit in einem oder mehreren Beinen sind häufig, vor allem nach Zeiten der Inaktivität.

Dein pelziger Freund hat vielleicht keine Lust mehr auf Aktivitäten, die er früher gerne gemacht hat, wie Spazierengehen, Laufen oder Spielen. Treppensteigen und das Springen auf Möbel oder ins Auto kann zur Herausforderung werden.

Verhaltensänderungen

Verhaltensänderungen können darauf hinweisen, dass dein Hund mit Arthroseschmerzen zu kämpfen hat. Reizbarkeit und Aggression können auftauchen, wenn er Schmerzen hat, und ihn dazu bringen, unerwartet zu schnappen, wenn er berührt wird.

Vielleicht bemerkst du auch eine verringerte Aktivität, vermehrtes Schlafen und eine allgemeine Verlangsamung des Tagesablaufs.

Körperliche Anzeichen

Achte auf Muskelschwund, besonders in den Gliedmaßen und im Rücken. Es kann sein, dass dein Hund aufgrund von weniger Aktivität an Gewicht zunimmt oder aufgrund von Schmerzen und vermindertem Appetit abnimmt. Geschwollene oder vergrößerte Gelenke können auch auf eine Entzündung hinweisen.

Um den Zustand deines Hundes zu überprüfen, kannst du diese Tipps ausprobieren:

  • Bewege die Gelenke deines Hundes sanft und achte auf Einschränkungen oder Beschwerden.
  • Achte darauf, wie leicht er seine Gelenke beugen und strecken kann.
  • Achte auf Schwäche oder Zittern in den Beinen.
  • Beobachte, wie sie stehen, sitzen und gehen, um Veränderungen oder Anomalien zu erkennen.

8 Hausmittel, welche deinem Hund helfen könnten

Du möchtest deinem Hund mit Arthritis helfen und suchst nach natürlichen Mitteln, die du zu Hause anwenden kannst? Das ist verständlich, denn du willst deinem treuen Begleiter das Leben erleichtern und seine Schmerzen lindern. Hausmittel können eine großartige Ergänzung zur tiermedizinischen Behandlung sein, wenn du die richtigen Methoden anwendest. In den folgenden Abschnitten erfährst du mehr über einige bewährte Hausmittel, die deinem Hund mit Arthritis helfen können. Lass uns gemeinsam herausfinden, welche Optionen für dich und deinen pelzigen Freund am besten geeignet sind!

Gewichtsmanagement

Das Idealgewicht deines Hundes zu halten, ist ein wichtiger Aspekt bei der Behandlung von Arthrose und der Reduzierung von Gelenkschmerzen. Bist du bereit, deinem pelzigen Freund zu helfen, die überflüssigen Pfunde loszuwerden? Dann nichts wie los!

Ermittel zunächst gemeinsam mit deinem Tierarzt die Kalorienzufuhr für deinen Hund. Faktoren wie Alter, Rasse und Aktivitätsniveau spielen dabei eine Rolle. Miss das Futter ab und halte dich an einen festen Fütterungsplan, um eine Überfütterung zu vermeiden.

Als Nächstes solltest du das Bewegungs- und Aktivitätsniveau schrittweise erhöhen. Gering belastende Aktivitäten wie Schwimmen oder kurze Spaziergänge sind ideal, um Kalorien zu verbrennen, ohne die Gelenke zu belasten. Passe den Trainingsplan an die Fähigkeiten und Vorlieben deines Hundes an.

Eine Lebensstiländerung ist der Schlüssel. Verabschiede dich von Tischabfällen und kalorienreichen Leckerlis. Entscheide dich stattdessen für gesunde, kalorienarme Alternativen als Belohnung. Bringe alle im Haushalt in den Abnehmplan mit ein, damit er konsequent umgesetzt wird.

Überprüfe regelmäßig die Fortschritte. Behalte das Gewicht und die Kondition deines Hundes im Auge. Wenn du keine Verbesserung siehst, solltest du deinen Tierarzt aufsuchen, um die Ernährung und das Fitnessprogramm anzupassen.

Ergänzungsmittel

Neben der Gewichtskontrolle können Nahrungsergänzungsmittel ein wirksames Mittel sein, um die Arthrose deines Hundes in den Griff zu bekommen. Glucosamin und Chondroitin sind die beste Wahl, um die Knorpelreparatur zu unterstützen und Entzündungen zu reduzieren. Fischöl, das reich an Omega-3-Fettsäuren ist, bekämpft ebenfalls Entzündungen und fördert die Gesundheit der Gelenke.

Hast du schon von MSM gehört? Es ist ein weiteres Nahrungsergänzungsmittel, das chronische Gelenkschmerzen und Entzündungen lindern kann.

Bevor du deinem Hund Nahrungsergänzungsmittel gibst, solltest du unbedingt mit deinem Tierarzt sprechen. Er kann dir die richtige Dosierung empfehlen, die auf das Gewicht und den Schweregrad der Arthrose deines Hundes abgestimmt ist. Achte auf mögliche Nebenwirkungen und lass dir die Wirksamkeit der verschiedenen Präparate erklären, die durch wissenschaftliche Studien belegt sind.

Zitat von Dr. Kiesen

Entscheide dich für hochwertige Markenprodukte und überlege, ob Kombinationstherapien für deinen Hund sinnvoll sind, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Denk daran, dass Nahrungsergänzungsmittel kein Ersatz für eine gute tierärztliche Versorgung sind. Sie können aber eine wertvolle Ergänzung zum Arthrose-Managementplan deines Hundes sein.

Arbeite eng mit deinem Tierarzt zusammen, um die Fortschritte deines Hundes zu überwachen. Nimm bei Bedarf Anpassungen vor. Mit der richtigen Mischung aus Gewichtsmanagement, Nahrungsergänzungsmitteln und anderen Behandlungen kannst du deinem treuen Begleiter helfen, die Beschwerden der Arthrose zu lindern. So bleibt er lange fit und aktiv an deiner Seite.

Pflanzliche Heilmittel

Pflanzliche Heilmittel bieten eine natürliche Möglichkeit, die Arthroseschmerzen und Entzündungen deines Hundes zu Hause zu behandeln. Verschiedene Kräuter haben sich als vielversprechend erwiesen, um Gelenkbeschwerden zu lindern und die allgemeine Gesundheit der Gelenke zu fördern. Bist du bereit, einige wirksame Optionen zu erkunden?

  • Kurkuma, ein Gewürz, das die stark entzündungshemmende Verbindung Curcumin enthält, kann helfen, Gelenkschmerzen und Schwellungen zu lindern.
  • Beinwell, der dem Futter deines Hundes beigemischt oder in einer warmen Kompresse verwendet wird, lindert Schmerzen und reduziert Entzündungen.
  • Weihrauch, ein Kraut mit entzündungshemmenden Eigenschaften, kann zur Unterstützung der Gelenke in die Ernährung deines Hundes aufgenommen werden.
  • Yucca, das häufig in Arthritis-Medikamenten enthalten ist, hilft, die mit Arthrose verbundenen Entzündungen und Schmerzen zu lindern.

Wenn du Pflanzenheilmittel verwendest, befolge die richtigen Dosierungsempfehlungen. Sprich mit deinem Tierarzt, um Sicherheit zu gewährleisten und mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden. Einige Kräuter können mit anderen Medikamenten interagieren oder bei bestimmten Hunden unerwünschte Reaktionen hervorrufen.

Physiotherapie und Bewegung

Bewegung ist der Schlüssel, um die Arthrose-Symptome deines Hundes zu lindern. Zusammen mit Pflanzenheilmitteln spielt Physiotherapie eine wichtige Rolle bei der Behandlung zu Hause. Geh mit deinem Vierbeiner spazieren oder schwimme mit ihm, um die Gelenkbeweglichkeit und Muskelkraft zu erhalten. Diese schonenden Übungen sind genau das Richtige für deinen pelzigen Freund.

Arbeite eng mit deinem Tierarzt zusammen und erstelle einen maßgeschneiderten Trainingsplan. Dieser berücksichtigt die speziellen Bedürfnisse und Einschränkungen deines Hundes. So kannst du die bestmögliche Behandlung gewährleisten und deinem treuen Begleiter ein aktives Leben ermöglichen. Mit der richtigen Unterstützung meistert ihr gemeinsam jede Herausforderung.

Beim passiven Dehnen, einer Technik der Physikalischen Therapie, werden die Gelenke deines Hundes sanft durch ihren Bewegungsbereich bewegt, während sie sich entspannen. Das hilft, die Flexibilität zu verbessern, Steifheit zu reduzieren und die Gelenkgesundheit zu fördern. Lerne diese Techniken von einem zertifizierten Hundephysiotherapeuten und mache sie zu einem Teil der täglichen Routine deines Hundes.

Akupunktur

Akupunktur, eine altehrwürdige chinesische Heilmethode, erweist sich als vielversprechende Ergänzungsbehandlung für Hunde mit Arthrose. Diese alternative Therapie kann deinem pelzigen Freund helfen, sich besser zu fühlen und sich mit mehr Leichtigkeit zu bewegen.

Akupunktur wirkt, indem sie bestimmte Nervenbahnen stimuliert und Endorphine freisetzt. Dies hilft, Schmerzen und Entzündungen, die mit Arthrose verbunden sind, zu reduzieren.

Ausgebildete Tierakupunkteure stechen vorsichtig dünne Nadeln in bestimmte Punkte am Körper deines Hundes. Sie zielen auf Bereiche, die mit der Erkrankung zusammenhängen.

Eine typische Akupunktursitzung dauert 20-30 Minuten. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach dem Schweregrad der Arthrose deines Hundes. Forschungen haben ergeben, dass Akupunktur die Beweglichkeit verbessern, Schmerzen lindern und die Lebensqualität von Hunden mit dieser Erkrankung insgesamt verbessern kann.

Es ist wichtig, dass du dich an einen zertifizierten Tierakupunkteur wendest. Er kann den Zustand deines Hundes beurteilen und einen angepassten Behandlungsplan entwickeln.

Akupunktur ist zwar kein Allheilmittel, aber sie kann eine wertvolle Ergänzung zum Arthrose-Managementplan deines Hundes sein. Sie kann mit anderen Therapien wie Medikamenten, Gewichtsmanagement und Bewegung kombiniert werden.

Massagetherapie

Die Massage deines arthritischen Hundes kann eine wohltuende Linderung von Schmerzen und Steifheit bringen. Tiefengewebsmassagetechniken fördern die Durchblutung der betroffenen Bereiche und verringern die Muskelspannung. Konzentriere dich darauf, sanften Druck auf bestimmte Punkte rund um die Gelenke deines Hundes auszuüben, um die Beschwerden zu lindern.

Verwende langsame, kreisende Bewegungen mit deinen Fingerspitzen oder deiner Handfläche. Vermeide es, zu viel Druck auszuüben, da dies zu Schmerzen führen kann. Eine Massage von 10-15 Minuten, die du 2-3 Mal am Tag durchführst, hat einen großen therapeutischen Nutzen.

Wärme- und Kältetherapie

Wärme- und Kältetherapie können die arthritischen Gelenke deines Hundes wirkungsvoll lindern und die Massagetherapie ergänzen. Hier erfährst du, wie du diese Behandlungen zu Hause effektiv anwenden kannst.

Wärmetherapie verbessert die Durchblutung, entspannt die Muskeln und lindert Schmerzen.

  • Lege 2-3 Mal täglich 10-15 Minuten lang warme Kompressen oder Heizkissen auf steife Gelenke.

Auf der anderen Seite lindert die Kältetherapie den Schmerz und reduziert Schwellungen.

  • Lege in ein Handtuch eingewickelte Kältepackungen 2-3 Mal täglich für 10-15 Minuten auf die entzündeten Gelenke.

Die beste Linderung erzielst du, wenn du die Wärme- und Kältetherapie abwechselnd anwendest.

  • Lege 10 Minuten lang Wärme auf, dann 10 Minuten lang Kälte und wiederhole den Zyklus 2-3 Mal.

Verwende immer eine Unterlgae zwischen der Wärme-/Kältequelle und der Haut deines Hundes, um Verbrennungen oder Erfrierungen zu vermeiden. Beobachte deinen pelzigen Begleiter während der Therapiesitzungen genau und höre auf, wenn er Unwohlsein zeigt. Sicherheit geht vor!

Modifikationen im Haus

Die Umgestaltung deines Zuhauses kann den Komfort und die Mobilität deines arthritischen Hundes erheblich verbessern. Mit ein paar DIY-Projekten und Sicherheitsmaßnahmen lässt sich ein hundefreundlicher Lebensraum schaffen. Rampen helfen deinem Hund, Treppen zu überwinden oder Möbel leicht zu erreichen.

Du kannst eine Rampe aus Sperrholz und Teppichboden bauen, um sie zu befestigen. Achte darauf, dass dein Bodenbelag eine rutschfeste Oberfläche hat, um Stürze und Ausrutscher zu vermeiden. Yogamatten, Teppiche mit Gummirücken oder ineinandergreifende Schaumstofffliesen eignen sich gut für stark frequentierte Bereiche.

Stell dir vor, dein arthritischer Hund ruht bequem auf einem orthopädischen Bett mit Gedächtnisschaum. Diese Betten passen sich dem Körper deines Hundes an und verteilen das Gewicht gleichmäßig, was die Gelenkschmerzen lindert.

Das Erhöhen von Futter- und Wassernäpfen auf eine bequeme Höhe verringert die Belastung des Nackens.

Halte dein Zuhause frei von Unordnung und richte die Möbel so ein, dass breite, zugängliche Wege entstehen, auf denen sich dein Hund leicht bewegen kann.

Mit diesen Maßnahmen schaffst du eine sichere und komfortable Umgebung, die den Bedürfnissen deines arthritischen Hundes gerecht wird.

Was du zu Hause vermeiden solltest

Wenn dein Hund an Arthritis leidet, gibt’s einige Dinge, die du zu Hause vermeiden solltest. Du willst seine Schmerzen nicht verstärken und möchtest seine Lebensqualität verbessern.

In den folgenden Abschnitten erfährst du, worauf du achten solltest. Mit den richtigen Maßnahmen erleichterst du deinem felligen Freund das Leben mit Arthritis. Kleine Änderungen können einen großen Unterschied machen.

Vermeide anstrengende Aktivitäten

Stark belastende Aktivitäten können Arthritis bei Hunden verschlimmern und Schmerzen und Entzündungen verursachen. Springen, Rennen und schnelle Drehungen beim Spielen sollten vermieden werden, da sie die Gelenke stark belasten.

Biete deinem arthritischen Hund stattdessen gelenkschonende Übungen und gelenkschonende Aktivitäten an. Diese fördern sanfte Bewegungen und sichere Spielmöglichkeiten. Kannst du dir vorstellen, was das sein könnte?

Langsame, kontrollierte Spaziergänge auf weichem Untergrund wie Gras oder Sand sind eine gute Option. Schwimmen oder Wassergymnastik entlastet die Gelenke. Sanfte Dehnungsübungen verbessern die Flexibilität und den Bewegungsumfang.

Mentale Stimulation durch Rätselspielzeug und Geruchsspiele kann ebenfalls hilfreich sein. Wenn du dich auf diese modifizierten Übungen konzentrierst, kannst du deinem arthritischen Hund helfen, aktiv zu bleiben und sich wohl zu fühlen.

Überanstrengung vermeiden

a dog sitting on a couch

Wenn du deinen arthritischen Hund überanstrengst, kann sich sein Zustand verschlimmern. Es ist wichtig, dass du die Aktivitäten deines Hundes anpasst, um sein Wohlbefinden zu erhalten.

Kürzere, häufigere Spaziergänge mit Pausen sind besser als lange Spaziergänge. Beobachte das Aktivitätsniveau deines Hundes und passe sein Tempo entsprechend an.

Wähle sanfte Übungen wie langsame Spaziergänge auf weichem Untergrund oder Schwimmen mit geringer Belastung. Achte auf die Grenzen deines Hundes und achte auf Anzeichen von Unwohlsein. Wenn dein Hund müde wirkt, mach eine Pause. Ruhe ist das A und O bei der Behandlung von Arthrose bei Hunden.

Vermeide rutschige Oberflächen

Rutschige Oberflächen zu Hause können für Hunde mit Arthritis eine echte Gefahr darstellen. Hartholz-, Kachel- und Linoleumböden erhöhen das Risiko von Stürzen und Verletzungen. Aber keine Sorge, es gibt Maßnahmen, die du ergreifen kannst, damit dein pelziger Freund sich sicher und wohl fühlt.

Verwende rutschfeste Teppiche oder Matten in Bereichen, in denen dein Hund oft läuft oder sich ausruht. So hat er einen besseren Halt und kann nicht ausrutschen.

Du kannst auch Hundeschuhe oder selbstklebende Pfotenschützer ausprobieren, damit dein Hund auf rutschigen Oberflächen Halt findet.

Eine weitere gute Möglichkeit ist das Anbringen von Traktionshilfen wie Teppichläufern oder Treppenstufen. Diese sorgen für einen sicheren Bodenbelag und verringern das Risiko auszurutschen.

Und vergiss nicht, die Möbel umzustellen! Schaffe klare Wege, damit dein Hund nicht mehr so oft auf rutschigen Flächen ausrutschen muss.

Schwieriges Terrain meiden

Schütze die Gelenke deines arthritischen Hundes, indem du unwegsames Gelände zu Hause meidest. Unebener Untergrund wie Kies, Steine oder steile Anstiege belasten die empfindlichen Gelenke deines Hundes zusätzlich und verursachen Schmerzen und Unwohlsein. Biete deinem pelzigen Freund stattdessen einen flachen, ebenen Untergrund zum Laufen, z. B. eine weiche Rasenfläche in deinem Garten.

Mobilitätshilfen wie Rampen oder Treppen können es deinem Hund erleichtern, schwierige Stellen zu überwinden. Richtiges Schuhwerk oder Pfotenschutz wie Füßlinge oder Wachs können ihre Schritte abfedern und ein Ausrutschen auf glatten Oberflächen verhindern.

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Wenn du mit deinem arthritischen Hund spazieren gehst, wähle gelenkschonende Strecken aus. Vermeide hügelige Gegenden oder Wege mit Geröll, über die dein Hund stolpern könnte. Entscheide dich für ebene Bürgersteige, kurzes Gras oder gut gepflegte Wege. Dein Hund wird es dir danken, wenn du auf die Oberflächen achtest, denen er täglich begegnet.

Vermeide Treppen und hohe Plätze

Treppensteigen und Hochspringen können die schmerzenden Gelenke deines arthritischen Hundes stark belasten, was seinen Zustand verschlimmert und seine Beweglichkeit einschränkt. Um deinem pelzigen Freund zu helfen, sich bequem in deinem Zuhause zurechtzufinden, solltest du Rampen oder Haustiertreppen als Alternative zu Treppen installieren. So kann dein Hund verschiedene Ebenen erreichen, ohne seine Gelenke übermäßig zu belasten.

Verhindere, dass dein Hund auf hohe Oberflächen wie Betten oder Sofas springt, denn das kann Gelenkstress und Schmerzen verursachen. Stelle stattdessen Mobilitätshilfen wie orthopädische Betten oder erhöhte Futterstellen zur Verfügung, um die täglichen Aktivitäten bequemer und zugänglicher zu machen. Ein erhöhtes Bett oder eine unterstützende orthopädische Matratze kann auch dazu beitragen, den Druck auf die Gelenke deines Hundes zu verringern, während er sich ausruht.

Kälte und Nässe vermeiden

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Kaltes und nasses Wetter kann die Arthrose-Symptome deines Hundes verschlimmern. Es ist wichtig, dass du Vorkehrungen triffst, damit sich dein pelziger Freund in den kalten Monaten wohl fühlt.

Wusstest du, dass schon ein leichter Temperaturabfall Gelenkschmerzen und Steifheit verursachen kann?

Um die Arthrose deines Hundes im Winter in den Griff zu bekommen, solltest du zunächst seinen Tagesablauf anpassen. Verkürze die Spaziergänge und schränke die Zeit im Freien ein, um Auskühlung zu vermeiden. Investiere in einen gut sitzenden Hundemantel oder Pullover für zusätzliche Wärme und Schutz.

Schaffe einen kuscheligen, warmen Schlafplatz im Haus mit einem weichen, stützenden Bett. Achte auf eine konstante Bewegungsroutine mit kürzeren, häufigeren Spaziergängen. Achte auf eine angenehme Temperatur in deinem Zuhause und minimiere den Kontakt mit kalter Zugluft.

Vermeide inkonsequente Bewegungsroutinen

Hast du dich schuldig gemacht, indem du inkonsequente Bewegungsroutinen zulässt? Wenn ja, verschlimmert ihr damit ungewollt die Gelenkschmerzen und die Steifheit eures Vierbeiners.

Um die Gesundheit der Gelenke und die Muskelkondition deines Hundes zu unterstützen, ist es wichtig, dass dein Hund sich konstant bewegt.

Stell dir vor, du machst eine lange Pause von der körperlichen Betätigung und stürzt dich dann in ein intensives Workout. Autsch, oder? Das Gleiche gilt für deinen arthritischen Hund.

Unregelmäßige Bewegung gefolgt von anstrengendem Training belastet die Gelenke übermäßig, was zu vermehrten Entzündungen, eingeschränkter Beweglichkeit und einer langsameren Erholung von Schüben führt.

Was kannst du also tun, um deinen arthritischen Hund körperlich fit zu halten, ohne ihm zu schaden? Erstens solltest du einen regelmäßigen Bewegungsplan aufstellen, der jeden Tag gleich lang und gleich intensiv ist. Das hilft, die Gelenke zu schmieren, die stützende Muskulatur zu stärken und die allgemeine Flexibilität und den Komfort zu verbessern.

Als Nächstes solltest du lange Phasen der Inaktivität vermeiden, die zu Muskelschwäche und Gelenksteifheit führen können.

Beschäftige deinen Hund mit gering belastenden Übungen wie Schwimmen oder Spaziergängen an der kurzen Leine, um die Beweglichkeit zu erhalten.

Überfütterung vermeiden

Eine Überfütterung deines arthritischen Hundes kann zu einer Gewichtszunahme und verstärkten Gelenkschmerzen führen. Um dies zu vermeiden, solltest du genau auf die Portionskontrolle und das Zählen der Kalorien achten. Sprich mit deinem Tierarzt, um die angemessene tägliche Kalorienzufuhr für deinen pelzigen Freund zu bestimmen.

Wähle hochwertiges Hundefutter, das reich an Proteinen und arm an Füllstoffen ist. Achte auf gelenksfördernde Inhaltsstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und Glucosamin. Halte dich an einen konstanten Fütterungsplan und teile die tägliche Futtermenge in kleinere Mahlzeiten auf.

Vermeide es, das Essen den ganzen Tag über stehen zu lassen, da dies zu Überernährung führen kann. Widerstehe der Versuchung, Tischabfälle oder zusätzliche Leckereien anzubieten, da sich die Kalorien schnell summieren können. Wusstest du, dass schon ein paar zusätzliche Pfunde einen großen Unterschied für die Gesundheit der Gelenke deines Hundes machen können?

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Fazit

Die Arthrose deines Hundes zu Hause in den Griff zu bekommen, ist mit ein paar einfachen Schritten möglich. Schaffe eine gemütliche Umgebung für deinen pelzigen Freund, komplett mit unterstützendem Bettzeug und gelenkfreundlichen Ergänzungsmitteln.

Sanfte Bewegung ist das A und O. Vermeide also anstrengende Aktivitäten, die die Gelenke belasten. Eine Wärme- oder Kältetherapie kann Linderung verschaffen, und auch regelmäßige Massagen können helfen. Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend für die Behandlung von Arthrose-Symptomen.

Wenn du diese Maßnahmen in den Tagesablauf deines Hundes integrierst, kannst du sein Wohlbefinden und seine Mobilität effektiv verbessern. Möchtest du eine persönliche Beratung, die auf die speziellen Bedürfnisse deines Hundes zugeschnitten ist? Wende dich an deinen Tierarzt, um fachkundigen Rat zu erhalten.

FAQ

Was ist Arthrose beim Hund?

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die bei Hunden Knorpelverschleiß und Entzündungen in den Gelenken verursacht.

Wie äußert sich Arthrose beim Hund?

Arthrose beim Hund macht sich durch Bewegungseinschränkungen, Lahmheit, Schmerzen und Steifheit bemerkbar.

Welche Hausmittel können zur Behandlung von Arthrose beim Hund eingesetzt werden?

Zu den vielversprechenden Hausmitteln bei Arthrose beim Hund zählen unter anderem Homöopathie, gesunde Ernährung, Bewegung und spezielle Nährstoffe.

Wie können Hausmittel helfen, die Schmerzen bei Arthrose eines Hundes zu lindern?

Bestimmte Hausmittel können entzündungshemmend wirken, Schmerzen lindern und die Bewegungseinschränkungen bei einem Hund mit Arthrose reduzieren.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei der Behandlung von Arthrose beim Hund?

Eine gesunde Ernährung kann dabei helfen, den Gelenkverschleiß zu verlangsamen und die Arthrosesymptome beim Hund zu lindern.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Verwendung von Hausmitteln zur Behandlung von Arthrose beim Hund?

In der Regel sind Hausmittel gut verträglich, können jedoch individuell unterschiedlich wirken. Es ist wichtig, mögliche Nebenwirkungen im Auge zu behalten.

Sollte ich meinen Hund mit Arthrose nur mit Hausmitteln behandeln oder auch tierärztlichen Rat einholen?

Es ist empfehlenswert, neben der Anwendung von Hausmitteln auch den Tierarzt zu konsultieren, um eine ganzheitliche Behandlung der Arthrose beim Hund sicherzustellen.

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